Eine lange Geschichte im kurzen Überblick

1913: Am 28. Dezember treffen sich Friedrich Burger, Hermann Frank, Carl Ganzhorn, Wilhelm Hörmann (Stadtschultheiß), Eberhard Hornikel, Wilhelm Leonhardt, Karl Pfrommer (Initiator), Max Schäfer, Balduin Schaarschmidt, Gustav Schuster, August Seeger, Robert Seiz zur Gründung des Schwarzwaldvereins.
Erster Vorsitzender wird Karl Pfrommer, Oberlehrer.

1913: Gründung eines Sängerquartetts (zur Belebung geselliger Veranstaltungen).
Aufstellung besonderer Wanderregeln für die Teilnahme von Frauen an Wanderungen!

1914: Trotz Krieg 68 Mitglieder

1922: Gründung einer Schneeschuhabteilung! Gründungsmitglieder waren Oberlehrer Emil Essig, Hans Paul Bader, Walter Haffner, Carl Reiniger.

1924: Erste Auszeichnung der Ortsgruppe: Ehrengedenkmünze für geschlossenes Auftreten und finanzielle Beteiligung beim Bau des Gedächtnishauses auf dem Fohrenbühl.

1927: Gründung einer Jugendgruppe - brachte erheblichen Auftrieb der Ortsgruppe. Gründer: Hauptlehrer August Stark.

1933: Vorstandswechsel: neuer 1. Vorsitzender August Stark, seitheriger Vorsitzender Karl Pfrommer wird Ehrenvorsitzender und Ehrenmitglied des Gesamtvereins.
Übernahme des im "Dritten Reich" verbotenen TV. "Die Naturfreunde" Sindelfingen (Musikgruppe). Bau einer Sprungschanze im Herrenwäldle.

1934: Schwimmwettkämpfe der Jugendgruppe Pforzheim-Prötzingen-Sindelfingen.

1935: Gründung einer Fotogruppe. Gründer: Oberingenieur Hermann Ahrens.

1936: Fotoausstellung im Alten Rathaus.

1937: Fotoausstellung im Alten Rathaus.

1939: Feier des 25jährigen Jubiläums in der Festhalle.

1943: Einstellung des Vereinslebens.

1949: März: Wiedergründung der Ortsgruppe. 1. Vorsitzender: August Stark.
November: Wiedergründung der Skiabteilung. 1. Abteilungsleiter: Otto Leonhardt, Wegewart: Walter Dinkelacker

1951: Wiedergründung einer Jugendgruppe. Leitung: Martha Hornikel, Eugen Ruoff, Hans Wohland.

1953: Feier des 40jährigen Jubiläums in der Festhalle. Vorstandswechsel: neuer 1. Vorsitzender Rektor Jakob Federmann, seitheriger Vorsitzender Stark wird Ehrenvorsitzender.

1955: Wiedergründung der Fotogruppe: Initiator Hermann Ahrens.

1958: Gründung einer Bergsteigergruppe. Erster Leiter: Ludwig Schwenk.
Rücktritt des 1. Vorsitzenden Federmann, kommissarische Übernahme des Vorstandsamts durch den Geschäftsführer Gerhard Hörmann. Das Amt des Wegewarts übernimmt Eugen Bechtold.

1959: Vorstandswechsel: neuer 1. Vorsitzender Oberstudienrat Hansgeorg Fischer.

1961: Das Amt des Wegewarts übernimmt Fritz Mezger von Eugen Bechtold.

1962: Gründung einer Skischule durch die Skiabteilung (Abteilungsleiter Heinz Wahl).

1963: Feier des 50jährigen Vereinsjubiläums im Großen Saal der 1962 erbauten neuen Stadthalle im Rahmen der 94. Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins in Sindelfingen.

Hauptversammlung des Schwäbischen Skiverbandes in Sindelfingen.

Januar und November: Vorträge des bekannten Forschers Prof. Heinrich Harrer

Stiftung von2 Wanderpreisen für die skifahrende Jugend von Sindelfingen (Hermann-Ankelen-Preis)

1965: Vorstandswechsel: neuer 1. Vorsitzender Direktor Otto Leonhardt.

1966: Gründung eines Arbeitskreises für Vogelschutz (heute Ornithologischer Arbeitskreis). Erster Leiter: Eberhard Gabler.
Foto-Ausstellung der Fotogruppe im Foyer der Stadthalle. Erste vereinseigene Dunkelkammer der Fotogruppe.

1969: Markierung örtlicher Spazierwege im Stadtwald im Auftrag des städtischen Verkehrsamts.
Gründung einer SWV-Ortsgruppe in Gärtringen.

1971: Vorstandswechsel: Neuer 1. Vorsitzender Gerhard Hörmann, seitheriger Vorsitzender Otto Leonhardt wird Ehrenvorsitzender.
Gründung einer SWV-Ortsgruppe im Stadtteil Darmsheim. Einweihung eines Vereinsheimes in Zöblen/Tannheimer Tal in Tirol.
Wolfgang Schleh übernimmt (27.2.1971) das Amt als Wegewart von Fritz Mezger.

1972: Erster Volkswandertag (nach Ausschreibung Deutscher Sportbund). Anmietung eines Hauses in Zöblen im Tannheimer Tal als Ferienheim. 60jähriges Bestehen mit großem Festabend in der Stadthalle.

1973: Herausgabe der Sindelfinger Wanderkarten. Fotoausstellung der Fotogruppe im Foyer des Neuen Rathauses.

1974: Gründung eines Arbeitskreises für Heimatpflege, Natur- und Umweltschutz.
Gründung einer Wandergruppe für Kurzwanderer, Hausfrauen und Ruheständler, die Gruppe nennt sich "Zweiter Weg".
Volkswandertag nach den Bestimmungen des Internationalen Volkssport Verbandes (IVV).
1. Sindelfinger Cross-Lauf. Erster Vortrag mit Reinhold Messner.

1975: Vortrag mit dem Olympia-Sieger Jörgle Thoma.Gründung eines Arbeitskreises Jugend (Leiterin Christl Eppler).

1977: Erste Jubilarfeier, Vortrag Ludwig Zier. E.V. Eintrag in Vereinsregister, die Ortsgruppe hat eine neue Satzung.

1978: Gründung einer Kanuabteilung. Leiter: Laszlo Kozma.
Aufteilung der Jugend in "SWV-Schlümpfe" und "Heffaclub".
Gründung einer Arbeitsgemeinschaft Schwarzwaldvereine im Kreis Böblingen.

1979: Hauptausschusssitzung des Gesamtvereins in Sindelfingen. Baubeginn eines eigenen Vereinsheimes auf der Steige.

1980: Einweihung des Vereinsheims.
Zweiter Bildersuchwettbewerb.
Veröffentlichung der Wanderkarte Kreis Böblingen, bearbeitet von der Arbeitsgemeinschaft Schwarzwaldvereine im Kreis Böblingen.

1981: Eröffnung und Übergabe des stadtgeschichtlichen Weges.
Pokal-Skispringen auf der Skisprungschanze in der Winterhalde.
Vortrag mit Hans Memminger, dem "Messner auf dem Wasser".

1982: Verleihung des "Emil Imm-Preises" für die Herstellung des stadtgeschichtlichen Weges durch den Gesamtverein in Ottenhöfen (113. HV). Dritter Bildersuchwettbewerb. Volkstanzfestle mit auswärtiger Beteiligung. Herausgabe der Broschüre "Vogelwelt in Schönbuch und Gäu" als Beiheft zu den Veröffentlichungen für Natur- und Landschaftsschutz. Verbandstag des Schwäbischen Skiverbandes im Bürgerhaus Maichingen.

1984: Feier zum 25jährigen Bestehen der Skischule im Schwarzwaldverein.
Neues Ferienheim in Schattwald (Tannheimer Tal).

1985: An- und Umbau des Vereinsheimes, Räume für den Verein geschaffen, Radfernfahrt der Skilehrer nach Sondrio.

1986: Beteiligung an der Landesgartenschau in Freiburg/Br.
a) Kanuabteilung mit Vorführungen auf dem Wasser
b) Radfernfahrt der Skilehrer von Sindelfingen nach FreiburgHerausgabe eines großen bunten Farbbildkalenders der Kanugruppe.

1987: Bezug eines neuen Ferienheims in Tannheim/Tirol.
Der Verein hat 2 600 Mitglieder und ist damit im Dachverband zweitgrößter Ortsverband.
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Gerhard Hörmann

1988: Der Schwarzwaldverein feiert sein 75-jähriges Bestehen.

1992: Peter Seiz wird Nachfolger von Gerhard Hörmann als Vorsitzender.

1994: Neuanlegung und Einweihung des Wilhelm-Ganzhorn-Weg

1996: Rolf Boger übernimmt das Amt des Wanderwarts von Gerhard Hörmann

1998: Der Zweite Weg unter der Leitung von Walter Waiblinger wird eine eigenständige Abteilung.
Die DSV-Skischule im Schwarzwaldverein feiert ihr 40-jähriges Bestehen.

2000: Peter Dünschede übernimmt für ein Jahr das Amt des Vorsitzenden

2001: Walter Hitzler wird zum neuen Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins gewählt.

2003: Der Verein feiert sein 90-jähriges Bestehen und die Kanu-Abteilung das 25-jährige Jubiläum.

2008: Klaus Schlereth, Rolf Boger und Gerhard Jäger werden als gleichberechtigte Vorstände gewählt. Der seitheriger Vorsitzende Walter Hitzler wird Ehrenvorsitzender.

2009: Die DSV-Skischule im Schwarzwaldverein feiert ihr 50-jähriges Bestehen.

2010: Nach dem Tod von Wolfgang Schleh übernimmt Gerhard Maus (1.7.2010) das Amt als Wegewart und Dr. Alfred Hinderer das Thema Heimat, Kultur und Natur.
Rolf Boger und Fritz Federolf führen ab 1. Juli gemeinsam die Abteilung Wandersenioren.

2013: Zu unserem 100-jährigen Vereinsjubiläum verlieh uns unser Bundespräsident, Herr Joachim Gauck, die Eichendorff-Plakette für unsere „besonderen Verdienste um die Pflege und Förderung des Wanderns, des Heimatgedankens und des Umweltbewußtseins“. Sie ist die höchste Auszeichnung, die ein Wanderverein erhalten kann, und sie wird nur selten verliehen. Herr Landrat Roland Bernhard überreichte uns die Plakette und Urkunde bei unserer Jubiläumsfeier am 19. Oktober im Bürgerhaus in Maichingen mit einer begeisternden Rede.
Einweihung des Wolfgang-Schleh-Wegs aus Anlass des 750-jährigen Stadtjubiläums und des 100-jährigen Bestehen des SWV Sindelfingen.