Bärenbrunnen am Berliner Platz in Maichingen

1967 erhielt der Berliner Platz bei seiner Neugestaltung den Brunnen mit den Bären von Erich Glauer

Sühnekreuz der Maria Ganzhorn

Sühnekreuz Maria Ganzhorn Gedenkstein Maria Ganzhorn

Mahnmal für ihre Ermordung 1703. Sie war die Tante von Wilhelm Ganzhorn.

Inschrift des Sühnekreuzes, 1992 neu gefertigt und mit Zusatz versehen:
25. Sept. 1703 ist Maria Ganzhorn, Peter Ganzhorns Bauer, ledige Tochter, eine fromme Jungfrau, von zwei trunkenen Bösewichtern, so eines Kapitäns und Leutnants Knechte gewesen, misshandelt und erstochen worden und mit grossem Leidwesen ihrer Eltern und der ganzen Freundschaft unter grossem Leichenbegaengnis begraben worden und ihres Alters 18 Jahre.

Zu allen Zeiten und überall litten Menschen unter anderen die auch den Anspruch erheben, Menschen genannt zu werden und weiterhin geschieht Gewalt. Dieser Text mag stehen für alle geschundenen Frauen in unserem Land und anderswo.

Hexenpfad

Altes Rathaus 1

Station 1 (Rathaus)

Diese Tafel weist auf die Rolle des Stadtgerichtes hin.

Haus am Hexensprung

Station 2 (Haus am Hexensprung)

Dieses prägnante Gebäude steht in keiner Verbindung zur Hexenverfolgung, sondern erhielt seinen Namen erst im 19. Jahrhundert.

 

Station 3 (Wohnhaus der Barbara Breuninger)

Diese Tafel an der Stadtmauer der Hinteren Gasse erinnert an die Geschichte der 80-jährigen Barbara Breuninger, die hier in einem Mehrfamilienhaus lebte und im Jahr 1609 hingerichtet wurde.

Speidel

Station 4 (Haus des Bürgermeisters)

Die Tafel vor dem Speidel-Haus zeigt, dass auch angesehene Familien von der Hexenverfolgung betroffen waren: Obwohl Leonhard Speidel zu den zwölf Gerichtsmitgliedern gehörte, wurde seine Schwester als Hexe verurteilt.

 

Station 5 (Oberes Stadttor)

Das Straßenpflaster am Schaffhauser Platz beim Firstsäulenhaus weist auf das frühere Stadttor hin. Die Tafel erläutert die vier Anklagepunkte in Hexenprozessen: Teufelspakt, Teufelsbuhlschaft, Schadenszauber und Hexensabbat. Versammlungsplätze der Hexen waren damals angeblich im Sommerhofen, im Eichholz und auf dem Goldberg, wo die als Hexen verurteilten Frauen hingerichtet wurden.

Propstei 1

Station 6 (Propstei / Amtssitz des Vogtes)

Die Station am Gebäude der Propstei war von 1600 bis 1616 die Residenz von Vogt Wandel von Maur. Unter seiner Leitung wurden die meisten Hexenprozesse geführt.

Martinskirche 1

Station 7 (Martinskirche)

Die Tafel bei der Martinskirche beschreibt das Schicksal der Barbara Ada.

 

Station 8 (Diebsturm)

Bei dieser Station wird beim roten Pflaster in der Planiestraße auf den Diebsturm hingewiesen, dem damaligen Gefängnis für die als Hexen verdächtigten Frauen.

Stadtmauer

Station 9 (Stadtmauer am Schaffhauser Platz)

Diese Station am Schaffhauser Platz erinnert an die letzte große Hexenverfolgung

Brunnenschale im Serenadenhof

Brunnenschale Serenadenhof

Brunnen im Serenadenhof

n/a km, n/a