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Wegeplan

Stadtgeschichtlicher Weg Maichingen

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Vorwort

Der Stadtgeschichtliche Weg Sindelfingen mit den Teilen Sindelfingen - Kernstadt und den beiden Ortsteilen Maichingen und Darmsheim geht auf Eugen Schempp zurück, der ihn anfangs der 1980er Jahre geschaffen hatte. Dazu gehören Bronzetafeln des Künstlers Herbert Gebauer mit Texten von Eugen Schempp an vielen Gebäuden und eine bebilderte Broschüre. Näheres darüber und über Eugen Schempp findet man im Teil „Stadtgeschichtlicher Weg Sindelfingen (Kernstadt)“.

 

Neufassung

Die Neufassung des Stadtgeschichtlichen Weges Maichingen basiert auf dem von Herrn Karlheinz Arnau geschaffenen Flyer "Kleiner Spaziergang in Maichingen" mit erklärenden Texten und historischen Bildern. Diesen Flyer hat Herr Gerhard Maus, der Wegewart des Schwarzwaldvereins Sindelfingen e.V. ins Internet übertragen. Wer mag, kann diese Seiten auf sein Smartphone herunterladen und sich damit auf dem Weg führen und die Stationen erläutern lassen.

Karlheinz Arnau und Tim Schweiker, Redakteur der SZBZ veröffentlichten schon im Jahr 2010 gemeinsam den ersten Band des sehr erfolgreichen Heimatbuchs „Maichingen – Veränderungen“. Der zweite Teil erschien Ende 2016. Beide Bücher können beim Bezirksamt Maichingen erworben werden. Sie wollen für jüngere Maichinger und Neubürger „ein Fenster in die Vergangenheit“ ihres Orts sein.

 

Maichingen

Die ersten Besiedlungsspuren bei Maichingen lassen sich schon in der Jungsteinzeit, also vor etwa 5.500 Jahren nachweisen. Östlich des Ortes, in der Probstei, sind Pfeilspitzen, Scherben und Werkzeuge der Bandkeramiker gefunden worden.

Auch aus der Römerzeit sind Gutshöfe bei Maichingen freigelegt worden. Der Ort selbst entstand wohl im 4. oder 5. Jahrhundert aus einer alemannischen Siedlung, die bei der Laurentiuskirche angelegt wurde. Man fand dort einen alemanischen Friedhof, der zu dieser Siedlung gehörte. Hier wurde später auch die Kirche gebaut, und es entwickelte sich das spätere „Oberdorf“ an dem Widdumhof. Das „Unterdorf“, eine zuerst vom Oberdorf getrennte Siedlung, entstand wohl bei den dort vorhandenen ergiebigen Quellen (Brunnenstraße !). Maichingen wird 1075 erstmalig in einer Urkunde erwähnt.

Nach den Grafen von Calw und den Pfalzgrafen von Tübingen kam Maichingen Mitte des 14. Jahrhunderts dann zu Württemberg. Bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb es Bauern- und Weberdorf. Nach 1945 hatte es gerade einmal 1.700 Einwohner. Dann siedelte sich Industrie an, um den alten Ortskern entstanden Siedlungen, der Ort blühte auf und hat heute gut 13.200 Einwohner.

 

Anleitung zum Wegeplan

Bei den folgenden Operationen muss sich der Mauszeiger innerhalb des Wegeplans befinden.

Bitte benutzen Sie im folgenden immer die linke Maustaste.

Zum Spreizen klicken Sie bitte auf die + oder – Taste im blauen Feld am linken oberen Rand oder drehen Sie das Mausrad nach vorne. Jetzt rücken die grünen Punkte der Wegstationen weiter auseinander und können genauer angesteuert werden.

Zum Verschieben des Wegeplans benutzen Sie bitte die vier Pfeile im blauen Feld am linken oberen Rand oder verschieben Sie die Maus bei gedrückter Taste.

Um eine Station aufzurufen, führen Sie den Mauszeiger auf den grünen Punkt und klicken Sie darauf. Die Station öffnet sich und zeigt ihren Stationsnamen. Wenn Sie auf das Feld „Gesamten Artikel anzeigen“ klicken, öffnet sich der Bild- und Textinhalt. Wenn Sie den Mauszeiger auf ein Bild schieben, öffnet sich ein Fenster mit Informationen zu diesem Bild. Bei einigen Bildern wandelt sich der Mauszeiger in eine Hand um. Dann können Sie mit einem Mausklick dieses und ggf. weitere Bilder vergrößert betrachten. Zurück kehren Sie mit einem Klick auf das Kreuz in der rechten unteren Bildecke.

Zurück zur vorherigen Seite bzw. zum Wegeplan gelangen Sie durch Klicken auf die blaue Schrift „Zurück“. Zum Verschieben der ganzen Bildschirmseite nach oben oder unten („scrollen“) benutzen Sie bitte bei gedrückter Maustaste den Schieberegler am rechten Bildschirmrand.

Wir wünschen Ihnen Erfolg und viel Freude!